Kostenlose Beratung für Eltern, Kinder und Jugendliche bei Erziehungs- und Verhaltensproblemen (inklusive ADHS). Erziehungsberatungsstellen vermitteln pädagogische Tipps und bei Bedarf weitere Hilfen. Oft werden auch Kurse zum Umgang mit auffälligem Verhalten angeboten.
Das Angebot
Wenn Sie als Eltern bei Erziehungsfragen oder schwierigem Verhalten Ihres Kindes überfordert sind, können Sie sich an eine Erziehungsberatungsstelle wenden.
Dort hören Ihnen pädagogisch geschulte Fachkräfte (Psycholog*innen oder Sozialpädagog*innen) zu und geben konkrete Ratschläge, wie Sie mit ADHS-bedingten Problemen im Familienalltag besser umgehen können.
Sie erhalten zum Beispiel Tipps zur konsequenten Erziehung, zur Strukturierung des Tages oder zum Umgang mit Wutausbrüchen Ihres Kindes.
Die Beratung ist vertraulich und kostenfrei – Sie können einfach anrufen oder online einen Termin vereinbaren, ohne bürokratische Hürden. Bei Bedarf vermitteln die Berater*innen Sie auch weiter an passende Hilfsangebote vor Ort (etwa Therapeut*innen oder Elternkurse).
Zugangsvoraussetzungen
Es gibt keine besonderen Zugangshürden: Eltern, Kinder und Jugendliche können direkt und kostenfrei Kontakt aufnehmen – telefonisch oder durch Terminvereinbarung (auch online).
Eine Überweisung ist nicht erforderlich, und das Angebot steht allen Ratsuchenden offen, die Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchen.
Zielgruppe
Eltern (auch andere Erziehungsberechtigte) und Familien mit Kindern oder Jugendlichen, die Erziehungs- oder Verhaltensschwierigkeiten haben – dazu zählen auch Familien mit ADHS-Kindern.
Ebenso können sich Jugendliche selbst dorthin wenden.
Regionale Verfügbarkeit
Bundesweit: In nahezu jeder Stadt oder jedem Landkreis gibt es eine Erziehungs- und Familienberatungsstelle, meist in Trägerschaft des Jugendamts oder von freien Trägern (Caritas, Diakonie etc.).
Die Beratung ist überall kostenlos und wohnortnah verfügbar.
