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📅 Unsere Termine
Vier Termine im Oktober — und einer davon an einem neuen Ort.
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🏡 NEU AB 18. OKTOBER
Das Elterncafé zieht ins Café Schwan
Seit Juli trifft sich unser Stammtisch im Café Schwan in Wülfrath — nur eine Gehminute vom bisherigen Treffpunkt entfernt. Ab sofort kommt auch das ND Elterncafé mit. Das nächste Treffen: Sonntag, 18.10.2026, 15:00–17:30 Uhr. Über eine kurze Anmeldung freuen wir uns.
Und an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Inhaber und das Team vom Café Schwan: dafür, dass ihr uns so selbstverständlich Platz macht — für Gespräche, die mal leise und mal ziemlich lebhaft sind, und für Menschen, die gerade einfach einen Ort brauchen, an dem sie so sein dürfen, wie sie sind. Das ist nicht selbstverständlich. Danke! 🐿
→ So findet ihr das Café Schwan
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| Datum | Tag | Uhrzeit | Veranstaltung |
| 15.10.2026 | Donnerstag | 19:30–21:30 | Selbsthilfegruppe Donnerstags-Treffen |
| 18.10.2026 | Sonntag | 15:00–17:30 | ND Elterncafé — Treff für Eltern neurodivergenter Kinder neu: Café Schwan |
| 23.10.2026 | Freitag | 16:00–18:00 | ADHS Stammtisch für Interessierte und Betroffene Café Schwan |
| 27.10.2026 | Dienstag | 19:30–21:30 | Selbsthilfegruppe Dienstag-Treffen |
Schon mal für November vormerken: Do, 12.11. — Selbsthilfegruppe · So, 15.11. — ND Elterncafé (Café Schwan) · Fr, 20.11. — Stammtisch (Café Schwan) · Di, 24.11. — Selbsthilfegruppe
Die Selbsthilfegruppe trifft sich alle zwei Wochen im Wechsel Dienstag/Donnerstag. Kein Vortragszwang, keine Diagnose nötig — einfach kommen. ➡️ Hier geht’s zur Anmeldung. Alle Termindetails und Änderungen: squirrel-minds.de/veranstaltungskalender
🖥️ Neu – und wieder da – auf squirrel-minds.de
Hilfsangebote bei ADHS: Die Seite funktioniert wieder
Eine kleine Panne mit großer Wirkung: Nach einem Software-Update Anfang September war unsere Seite mit den Hilfsangeboten rund drei Wochen nicht erreichbar. Jetzt läuft sie wieder — und falls ihr sie noch nicht kennt, lohnt sich ein Blick.
Die Frage „Wer hilft mir eigentlich wobei?“ ist bei ADHS oft schon die erste Hürde. Die Seite sammelt rund zwanzig Anlaufstellen und Unterstützungsformen, filterbar nach Eltern, Kinder und Jugendliche, Erwachsene, Therapie, Selbsthilfe, Digital und Fachkräfte. Dabei geht es nicht nur um Diagnostik und Therapie, sondern auch um Hilfen, von denen viele erst spät erfahren: Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII, Familienentlastende Dienste, ein Pflegegrad bei deutlich erhöhtem Betreuungsaufwand, Nachteilsausgleich in der Schule oder ambulant betreutes Wohnen für Erwachsene. Und es gibt eine Übersicht der offiziellen Anlaufstellen im Kreis Mettmann.
Kein Ersatz für eine Beratung — aber ein guter Ort, um herauszufinden, wo man anklopfen kann. Wenn euch ein Angebot fehlt oder ein Eintrag nicht mehr stimmt: Sagt uns Bescheid.
→ squirrel-minds.de — Hilfsangebote bei ADHS
📬 Alle Newsletter zum Nachlesen — und zum Weitergeben
Im Newsletter-Archiv liegen jetzt alle ausführlichen Ausgaben seit April 2026 an einem Ort. Oben sortiert eine Leiste nach Jahr und Monat — ein Klick, und die Ausgabe klappt auf. Jede Ausgabe hat außerdem eine eigene Seite: Wer jemandem einen Termin, einen Buchtipp oder einfach „schau mal, das sind die“ zeigen möchte, kann jetzt einen Link schicken, statt eine Mail weiterzuleiten. Für die aktuelle Ausgabe reicht der Link „im Browser öffnen“ ganz oben in dieser Mail.
→ squirrel-minds.de — Newsletter-Archiv
📅 Externe Termine & Veranstaltungen
Wie im September nur Termine, die von hier aus machbar sind: in NRW oder online. Diesmal ungewöhnlich nah — die Woche der seelischen Gesundheit bringt zwei kostenlose Abende nach Wuppertal.
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🌐 Online | Sa, 03.10.2026, 15:00–17:00 Uhr
„Anders, aber vollkommen richtig im Kopf“ — Vortrag mit Prof. André Frank Zimpel
Wie lernen Menschen mit Aufmerksamkeitsbesonderheiten, wie nehmen sie die Welt wahr — und was bedeutet Neurodiversität für Bildung? Der Referent leitet das Zentrum für Neurodiversitätsforschung an der Universität Hamburg. Veranstalter ist Wohnzimmer Neurodivers e.V., eine Selbsthilfeorganisation für ADHS und Autismus. Kostenlos, offen für alle, Anmeldung über die Vereinsplattform.
→ wohnzimmer-neurodivers.de — zum Vortrag
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📍 Wuppertal | Di, 06.10.2026, 18:00–20:00 Uhr
Woche der seelischen Gesundheit: „Neurodiversität“
Woher kommt der Begriff Neurodiversität, und was unterscheidet ihn von einer reinen Defizit-Sicht? Referentin Nadja Puschke-Kubica ordnet ein und stellt Fallporträts auf Grundlage aktueller Studien vor. Bergische VHS, Cronenberger Str. 375 (barrierefrei). Kostenlos, Anmeldung über die VHS.
→ bergische-vhs.de — Anmeldung
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📍 Wuppertal | Mi, 07.10.2026, 18:00–19:30 Uhr
Woche der seelischen Gesundheit: „ADHS im Erwachsenenalter“
Alltagsorganisation, Aufschieben, Gefühlsschwankungen, Impulsivität — und was das für Beruf und Beziehungen bedeutet. Referentin Silke Pal geht auch darauf ein, warum ADHS oft erst im Erwachsenenalter erkannt wird. Rathaus Elberfeld, Neumarkt 10, Raum 202. Kostenlos, Anmeldung über die VHS. Auch ein guter Tipp für Angehörige, die besser verstehen möchten.
→ bergische-vhs.de — Anmeldung
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📍 Ratingen | Mi, 14.10. und Mi, 11.11.2026, 18:45–20:15 Uhr
Elterngruppe „Wie dein Kind die Welt erlebt. Alltag mit Autismus und ADHS“
Monatliche Austauschgruppe des Evangelischen Familienbildungswerks (Diakonie Düsseldorf-Mettmann) für Eltern und Angehörige von Kindern und Jugendlichen mit Autismus oder ADHS. Haus am Turm, Turmstr. 10, Ratingen. Kostenlos, Anmeldung per Mail — die Adresse steht auf der Kursseite. Eine gute Ergänzung zu unserem Elterncafé, falls der Sonntag mal nicht passt.
→ ev-familienbildung.de — zur Gruppe
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🌐 Online | Mo, 19.10.2026, 19:00–20:30 Uhr
ADHS Deutschland: Virtuelles Infotreffen
Schon im September angekündigt — jetzt mit Frist: Anmeldung bis 11.10. über das Formular auf der Veranstaltungsseite, die Zugangsdaten kommen per Mail. Das Treffen ist Voraussetzung für die bundesweiten Online-Selbsthilfegruppen von ADHS Deutschland; man kann aber auch einfach zum Informieren teilnehmen.
→ adhs-deutschland.de — Infoveranstaltung
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📍 Köln | Di, 10.11.2026, 17:30–19:30 Uhr — AOK-Impulsvortrag für Eltern
„Abenteurer und Entdecker — Herausforderung und Stärken von Kindern mit ADHS“: Die Reihe aus dem September geht weiter, mit Alltagstipps von Familientherapeutinnen und Raum für Fragen. AOK-Haus Köln, Neumarkt 18a. Weitere Termine: Mo, 05.10. in Gummersbach und Mi, 14.10. in Euskirchen. Kostenfrei. Ob auch Nicht-AOK-Versicherte teilnehmen können, steht nicht auf der Seite — beim Anmelden kurz nachfragen.
→ familie.vigo.de — Termine und Anmeldung
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🔬 Aktuelle Studienergebnisse
Was Methylphenidat im Gehirn tut — und was nicht
Für alle, die schon mal gefragt wurden: „Aber was macht das Mittel eigentlich?“ Ein Team um Tehila Nugiel (University of North Carolina) hat 36 Kinder mit ADHS zwischen 8 und 12 Jahren untersucht, die noch nie Stimulanzien bekommen hatten. Jedes Kind erhielt einmal eine Einzeldosis Methylphenidat und einmal ein Placebo — doppelblind, im Abstand von etwa einer Woche — und löste dabei im MRT Aufmerksamkeitsaufgaben.
Das Ergebnis: Mit Methylphenidat wechselten die Hirnnetzwerke seltener zwischen ihren Zuständen, die Verbindungsmuster blieben stabiler. Und je stärker diese Stabilisierung, desto besser lösten die Kinder die Aufgaben.
Die Pointe: Das Medikament macht nicht „ruhig“ und nicht „schlauer“. Es scheint dem Gehirn eher einen Moment mehr zu geben, bevor es umschaltet. Das klingt nach wenig — kann aber der Unterschied sein zwischen „ich hab den Satz zu Ende gelesen“ und „ich hab ihn dreimal angefangen“.
Einordnung: Kleine Stichprobe (ausgewertet wurden 31 Kinder), eine Einzeldosis unter Laborbedingungen, keine Vergleichsgruppe ohne ADHS, die Zusammenhänge sind korrelativ. Die Studie beschreibt einen möglichen Mechanismus — sie sagt nichts darüber, für wen Medikation die richtige Wahl ist. Das gehört ins Gespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt. |
→ Nugiel et al., Translational Psychiatry 15, 488 (2025)
Nachtrag zur August-Ausgabe: zwei Korrekturen
Wir prüfen unsere Empfehlungen inzwischen systematisch nach — und dabei sind uns zwei Fehler aus dem August aufgefallen:
• Die Studie zum „neurodevelopmentalen Spektrum“ (über 10.000 Kinder der britischen TEDS-Zwillingsstudie) ist in Molecular Psychiatry erschienen, nicht in dem von uns genannten Journal. Und genauer als in unserer Zusammenfassung: Gemeinsam betrachtet wurden vor allem Merkmale von ADHS und Autismus sowie allgemeine Entwicklungs- und Lernschwierigkeiten — Legasthenie wurde nicht eigens erfasst. Der Kernbefund bleibt: Diese Merkmale hängen eng zusammen und sind stark erblich (60–82 %) — ein Gentest kann sie trotzdem nicht vorhersagen, genetische Scores erklären nur wenige Prozent.
• Das ADHS Deutschland Symposium, das wir für den 06.11. in Berlin angekündigt hatten, fand bereits im April statt.
→ Michelini et al., Molecular Psychiatry (2026)
📚 Literaturhinweise
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📖 BUCHTIPP
Maria Strauß — Zwischen ADHS und Depression (Kohlhammer, 2026)
Passend zur dunklen Jahreszeit: Wenn Antriebslosigkeit, Erschöpfung und Grübeln dazukommen, ist oft schwer zu sagen, was ADHS ist, was Depression — und was beides. Prof. Dr. Maria Strauß leitet am Universitätsklinikum Leipzig den Bereich ADHS und affektive Störungen und schreibt für Betroffene und Angehörige: über Diagnostik, Behandlung und Alltag — und darüber, warum gerade Frauen oft zuerst eine andere Diagnose bekommen. Ein Wegweiser, kein Selbsttest. Reihe „Rat + Hilfe“, 186 Seiten, ISBN 978-3-17-045551-1.
→ kohlhammer.de — zum Buch
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🎙️ PODCAST-TIPP
„PsychCast“ — Folge „ADHS bei Erwachsenen“
Der Psychiater Dr. Jan Dreher spricht mit Benedikt Bradtke, Oberarzt der ADHS-Spezialsprechstunde am Universitätsklinikum Münster, darüber, wie Diagnostik und Behandlung in einer Uni-Ambulanz ablaufen. Kein reiner ADHS-Podcast — aber diese Folge (rund 50 Minuten, Januar 2026) ist eine ruhige, fachlich fundierte Orientierung, auch für Angehörige.
→ zur Folge
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🔗 Webhinweise
⚖️ Grad der Behinderung: was sich geändert hat — und was nicht
Seit dem 3. Oktober 2025 gilt eine geänderte Versorgungsmedizin-Verordnung. Neu sind die allgemeinen Grundsätze: Der GdB richtet sich ausdrücklich danach, wie stark die Teilhabe eingeschränkt ist, und mehrere Beeinträchtigungen werden nach klareren Regeln zu einem Gesamt-GdB zusammengeführt. Die Bewertung von ADHS selbst ist unverändert — entscheidend sind weiterhin die konkreten Schwierigkeiten in Schule, Beruf und Alltag, nicht die Diagnose allein. Was das im Einzelfall bedeutet, lässt man sich am besten erklären, etwa kostenlos bei einer EUTB-Beratungsstelle. (Kein Rechtsrat.)
→ teilhabeberatung.de — EUTB-Stelle in der Nähe finden
→ Verordnungstext (gesetze-im-internet.de)
🏫 Nachteilsausgleich in der Schule (NRW)
Das Schulministerium NRW stellt Arbeitshilfen für alle Schulformen bereit. Gut zu wissen: Ein Nachteilsausgleich steht nicht im Zeugnis, und die fachlichen Anforderungen bleiben gleich — es geht um faire Bedingungen, nicht um Erleichterung. ADHS wird dort unter chronischen Erkrankungen gefasst; konkreter wird ADHS Deutschland.
→ schulministerium.nrw — Nachteilsausgleiche
→ adhs-deutschland.de — Nachteilsausgleich bei ADHS
🌥️ Winterblues oder mehr?
Wenn es früher dunkel wird, merken das viele von uns — an Schlaf, Antrieb, Stimmung. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe erklärt verständlich, wo der normale „Winterblues“ aufhört und eine saisonale Depression anfängt, und was im Alltag hilft — etwa ein täglicher Spaziergang bei Tageslicht. Passt zum Buchtipp: Depressionen treten bei ADHS häufiger auf als im Durchschnitt.
→ deutsche-depressionshilfe.de — Winterdepression
🐿 Community-Gedanke
Oktober ist der Monat, in dem der Rhythmus, den man im September gesucht hat, manchmal tatsächlich da ist. Nicht perfekt, nicht täglich — aber da. Routinen mit ADHS funktionieren selten linear. Sie funktionieren in Momenten, und im Oktober gibt es davon oft mehr, als man im August gedacht hätte.
Gleichzeitig wird es früher dunkel. Weniger Licht, weniger äußere Taktgeber, mehr Widerstand beim Aufstehen — das merken viele von uns, und es ist keine Einbildung. Was hilft, ist nicht mehr Disziplin, sondern Vorwissen: sich jetzt schon zu sagen, dass der November anstrengender wird, und die Erwartungen an sich selbst entsprechend einzustellen.
Und was auch hilft: ein warmer Ort und Menschen, denen man nichts erklären muss. Davon haben wir jetzt gleich zwei im Café Schwan — freitags beim Stammtisch, sonntags im Elterncafé. Und natürlich weiterhin die Gruppe.
Auf euren Oktober — mit allem, was da kommen mag. 🐿
— Das squirrel-minds-Team
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